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Leitung

Der Martinshof e.V. hat sich eine organisatorische Form gegeben, durch die den Zielen des Vereins und den Bedürfnisse der Bewohner und Mitarbeiter Rechnung getragen werden kann.
  • Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die Aufgaben sind in der Satzung geregelt. Ein weiteres Organ des Vereins ist der Vorstand.
  • Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten zuständig, soweit sie nicht einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
  • Der Geschäftsführer führt die Einrichtungen vom Martinshof e.V. im Sinne der Satzung als selbstständige wirtschaftliche Einheit. Er ist dem Vereinsvorstand verantwortlich.
  • Die Werkstatt- und die Heimleiter nehmen sämtliche Aufgaben wahr, die ihnen entsprechend der einschlägigen Gesetze obliegen, tragen die pädagogische Verantwortung  und sind dem Geschäftsführer gegenüber verantwortlich. Sie wirken in Konferenzen  und Arbeitskreisen an der Entscheidungsfindung mit. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist für die Mitarbeiter obligatorisch. Durch eigene Heim- und Werkstattkonferenzen sind auch die behinderten Menschen an diesen Prozessen beteiligt. Trotz des relativ hohen Arbeitsaufwands ist diese Art der Mitwirkung wertvoll und sachlich notwendig.

Die Einrichtung bietet Mitarbeitern Weiterbildungen an, und zwar sowohl intern als auch extern.
Im Wesentlichen werden die fachliche Weiterbildung durch Vorträge, Seminare und Kurse, Teilnahme an Fachkongressen und -tagungen, Weiterbildung mit anthroposophischem, kulturellem und künstlerischem Schwerpunkt gefördert.
Die Weiterbildungen sollen so beschaffen sein, dass sie die Mitarbeiter fachlich auf dem Laufenden halten und ihnen neue Anregungen vermitteln. Wesentlich sind aber auch solche Weiterbildungsformen, die dem Mitarbeiter bei seinem Bemühen um persönliche Entwicklung weiterhelfen, weil er weniger aus seinem fachlichen Verstand als aus den Kräften seiner Persönlichkeit seine Arbeit leisten muss. Für die anthroposophische Sozialtherapie bildet das anthroposophische Welt- und Menschenbild einen umfassenden geistigen Rahmen, der es zugleich ermöglicht, das Phänomen der Behinderung zu verstehen und der Bedeutung menschlicher Begegnungen nachzugehen.

 

Den Sinn der Welt verwirklicht
die von Weisheit erleuchtete
und von Liebe erwärmte Tat
des Menschen.
(R. Steiner)